Stufen durch den Hang
Der Rundgang führt über Höhenunterschiede und ist daher kein ebener Dorfspaziergang. Zwischen Häusern und Gärten öffnen sich Blicke ins Tal. Besonders auffällig ist, wie wenig nutzbarer Boden zur Verfügung steht und wie sorgfältig er durch Mauern und Bewässerung erschlossen wird. Die großen Felsformen im Hintergrund und die kleinen bearbeiteten Flächen im Vordergrund gehören untrennbar zusammen.
Blüte ist nur ein Teil des Jahres
Wakan wird oft mit blühenden Obstbäumen gezeigt. Solche Bilder beschreiben einen saisonalen Zustand, keine dauerhafte Eigenschaft des Dorfes. Auch außerhalb der Blüte bleibt die Terrassenstruktur interessant. Fruchtansatz, Bewässerung und Ernte verändern den Eindruck im Jahreslauf. Die Gärten sind bewirtschaftet und dürfen nicht für ein besseres Foto betreten oder Pflanzen beschädigt werden.
Ein gezielter Ausflug
Die Zufahrt und die aktuelle Eignung des Fahrzeugs sollten vorher geklärt werden. Oben ist die begrenzte Fläche auch für Parken und Begegnungen relevant. Ein Besuch mit wenig Gepäck und ausreichend Zeit für den Aufstieg ist angenehmer als ein schneller Halt. Für längere Wege über das Dorf hinaus braucht es eine eigene Tourenplanung. Der öffentlich zugängliche Dorfbereich und ein anspruchsvoller Bergpfad sind nicht gleichzusetzen; örtliche Hinweise haben Vorrang vor älteren Reisebeschreibungen.

